Tormek T-1 Messerschleifmaschine

(*Anzeige) Das wichtigste Küchenwerkzeug ist und bleibt ein scharfes Messer. Als ich angefangen habe zu kochen, war ein vernünftiges Messer eins der ersten Geräte die in meine Küche eingezogen sind. In den letzten 15 Jahren ist meine Messersammlung gewachsen und ich habe für mich die richtigen Messer gefunden. Ich habe kleine und große Messer, Klingen aus Damast, aus Niob Stahl, mit und ohne Beschichtung. Aber eins haben alle Messer gemeinsam, mit der Zeit wird auch das tollste Messer stumpf. Messer brauchen Pflege. Man kann mit dem Wetzstahl den Grat der beim Schneiden entsteht wieder aufrichten, dass ist ein grobes Vorgehen, was ich meinen Messern gerne erspare. Man kann mit einem Nassschleifstein die Klinge mit der Hand schleifen. Nur das erfordert eine Menge Übung um den Winkel jeder Klinge richtig zu treffen. Man kann die Messer natürlich auch beim Profi zum Schleifen abgeben.

Aber ich möchte meine Messer gerne selber schleifen können. Deswegen habe ich viele Methoden probiert und bin zu guter letzt bei einem professionellen Messerschleifgerät gelandet, dass auch ein Hobbykoch bedienen kann.

Black Edition

Den Tormek T-1 gibt es jetzt in der Black Edition. Alt bewährte Technik im neuen Design. Bei der Black Edition handelt es sich technisch um exakt das gleiche Gerät. Ich finde die Variante im edlen schwarz einmalig toll. Es passt perfekt in meine Küche und selbst mein schwarzes Nesmuk Messer reitet jetzt noch schöner über die Diamant besetzte Schleifscheibe. Ich habe den Messerschleifer auf Herz und Nieren getestet und stelle euch das Gerät im folgenden Bericht mit allen Einzelheiten vor.

Der Tormek T-1

Die Firma Tormek aus Lindesberg Schweden entwickelt seit ihrer Gründung 1973 Maschinen zum Schleifen von Schneidwerkzeugen. Der Tormek-1 Kitchen Knife Sharpener ist das erste Gerät das für den privaten Gebrauch entwickelt wurde. Der große Bruder Tormek T-2 sorgt in der Gastronomie schon seit Jahren für den richtigen Schliff. Jetzt gibt es mit dem T-1 gewerbliche Qualität zu erschwinglichen Preisen auch für den Hobbykoch in der heimischen Küche.

Ich habe die Schleifmaschine jetzt ein paar Monate in Gebrauch und bin begeistert von den Ergebnissen. Ich habe vorher viele Jahre selber auf dem Nassschleifstein geschliffen und bin leider nie richtig warm damit geworden. Mein größtes Problem war es den Winkel richtig zu treffen. Das klappt beim T-1 von selbst. Das Messer wird in eine Führung geklemmt in der es sich nur noch längst der Klinge bewegen lässt. Die Neigung der Führung wird über einen Skala eingestellt und dann mit einer Schraube fixiert. Jetzt bewegt sich das Messer im eingestellten Winkel über die diamantbesetzte Schleifscheibe. Es geht nur noch vor und zurück.

Man muss die Klinge des Messers jetzt nur noch mit gleichmäßigem Druck auf die Schleifscheibe über die ganze Klingenlänge von der Spitze bis ans Ende der Klinge führen. Mit ein bisschen Übung ist das Messer nach einer guten Minute wieder scharf. 


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zwei Schleifscheiben

Durch die Diamantschleifscheibe sind die Messer innerhalb kürzester Zeit wieder perfekt geschliffen. Ich habe beim Schleifen mit eingestelltem Winkel erstmal gemerkt, wie unterschiedlich die Winkel der Schneiden meiner Messer sind. Man kann sich langsam rantasten und genau sehen wie das Messer vom Schleifstein geschliffen wird. Man sieht das die Klinge auf ganzer Länge über die komplette Breite der Phase geschliffen wird. Die Schleifscheibe hat eine 600er-Körnung und ich bin gespannt wie viele Jahre ich damit meine Messer wieder scharf bekomme. Laut Hersteller reicht die Diamantschleifscheibe für über 1000 Schleifvorgänge und wird mit der Zeit immer feiner. Sollte es also irgendwann mal nötig sein die Scheibe zu tauschen, kann man mit der alten feinen Scheibe noch ein Finish auf die geschliffenen Messer ziehen.

Auf der anderen Seite der Tormek T-1 ist die schwarze Komposit-Abzieh-scheibe mit integriertem Poliermittel. Mit der Abziehscheibe gibt man der frisch geschliffenen Klinge den letzten Kick. Ich benutze sie auch um die Schärfe meine Messer zwischendurch mal wieder aufzufrischen.

Patentierte Führung mit Schleifwinkel
Massivholz Griff aus gewachster Eiche
Kompositscheibe zum Abziehen der Klinge

Ein paar Daten

  • schleift alle Stahlsorten
  • schleift Keramik Messer
  • Patentierte Messerführung
  • einstellbarer Schleifwinkel
  • Schutz der Klinge durch Filzauflage
  • Magnet nimmt Metallspähne auf
  • konische Diamantschleifscheibe 150 x 18 mm
  • konische Kompositabziehscheibe 160 x 30 mm
  • beide Scheiben wechselbar
  • leise im Betrieb 45 DB
  • Wartungsfrei
  • 8 Jahre Garantie
  • Gewicht 5,4 kg
  • Preis 370,00€


Mein Fazit

Ich habe den Tormek T-1 mittlerweile ein paar Monate in Benutzung und alle meine Messer geschliffen. Ich würde sagen ich kann mir jetzt ein Urteil erlauben und muss sagen für mich ist der Tormek T-1 ein Game Changer.

Ich kann endlich alle meine Messer innerhalb von Minuten so schärfen, dass ich damit Haare spalten kann. Ich habe meine Messer selber noch nie so scharf bekommen. Ich habe mittlerweile meinen Schleifwinkel gefunden und auch ein Gefühl dafür, wie lange ich schleifen muss um ein perfektes Ergebnis zu erreichen. Ich schleife meine Messer in unter einer Minute und habe danach einfach doppelt so viel Spaß am Kochen.

Durch die Diamantschleifscheibe erhält das Messer nach wenigen Durchgängen eine super Schärfe. Es wird trotzdem wenig Material abgenommen. Gerade bei den Damast Messern mit Härten über 65 HRC dauert es ein zwei Züge länger. Durch die langsame Drehzahl werden die Messer beim Schleifen trotzdem nicht heiß. Das ist enorm wichtig für die Härte der Klinge. 

Ein letzter Satz, ich liebe meinen neuen Küchenhelfer und möchte ihn nicht mehr missen. Mit dem Eichen Griff und der kompakten Bauform ist er außerdem ein Eye-Catcher auf der Arbeitsplatte.

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"*Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Tormek entstanden"

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